Programme von Orchester & Chor der Universität Bremen seit 1996
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Wintersemester 2011/12

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Music For Charles Darwin
Richard Einhorn: „The Origin“
Passend für eine Universität waren bei diesem Konzert Leben und Werk eines der bedeutendsten
Wissenschaftlers der Menschheitsgeschichte Thema: Charles Darwin ist der Held von Richard Einhorns abendfüllender Kantate „The
Origin“, die die Universitätsmusik zur europäischen Erstaufführung brachte. Das Werk verlangt neben
Solostimmen, Sinfonieorchester und großem Chor zusätzlich einen Frauenchor, den Susanne Gläß
speziell für diese Aufführung im Frühjahr 2011 vorwiegend aus aktiven oder ehemaligen Mitgliedern
des großen Chores der Universität gegründet hatte. Die von Einhorn an einigen Stellen des Werks
verlangte bulgarische Singtechnik mit ihrer speziellen Klangfarbe erlernte der Frauenchor im April
2011 in einem intensiven Workshop vom bulgarischen Frauenchor „Tvetnica“ aus Varna.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Kritik und die Bilder zum
Konzert am 15. Februar 2012 sowie die
Hörbeispiele.
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Sommersemester 2011
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Kooperationen mit Straßburg und Kiew
Ukrainische Musik als übergreifendes Thema
Sowohl das Orchester als auch der Chor haben im Sommersemester 2011 mit ausländischen
Universitäten kooperiert, Reisen dorthin unternommen und Gäste von dort empfangen: das Orchester
mit dem Orchestre Universitaire de Strasbourg (Frankreich), der Chor mit dem Chor „Dnipro“ von der
Taras Schevchenko Universität Kyiv (Ukraine). Obwohl ein Ensemble nach Südwesten und das andere
nach Südosten gereist ist, gab es doch eine gemeinsame inhaltliche Klammer: die Musik der Ukraine.
Ihre Lieder wurden nicht nur vom Chor gesungen, sondern ihre Melodien bildeten auch die Themen im
Hauptwerk des Orchesterprogramms: der 2. Sinfonie von Tschaikowsky, die er während seines
Sommeraufenthalts im ukrainischen Künstlerort Kamianka komponiert hatte und die eine der ersten
Sinfonien überhaupt ist, bei der alle wichtigen Themen aus der Volksmusik stammen.
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Besuch des Chores „Dnipro“ aus Kyiv in Bremen
Vom 30. April bis zum 8. Mai 2011 hat der Chor „Dnipro“ von der Taras Schevchenko Universität
Kiew/Ukraine mit 45 Mitgliedern unter der Leitung von Iryna Dusheyko den Chor der Universität
Bremen besucht, bei den Mitgliedern des Chores übernachtet und in Bremen, Wilhelmshaven und Hamburg
insgesamt acht Konzerte gegeben.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die
Bilder von den Konzerten am 3. und 7. Mai 2011 sowie die Videos vom Konzert am 3. Mai 2011.
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Konzertreise des Chores in die Ukraine
Vom 24. September bis zum 5. Oktober 2011 hat der Chor der Universität Bremen mit 43 Mitgliedern
den Besuch des Chores „Dnipro“ aus dem Mai desselben Jahres erwidert und hat eine Konzertreise
durch die Ukraine mit Stationen in Lviv (Lemberg), Kyiv (Kiew) und Odessa unternommen und hat dabei
insgesamt fünf Konzerte gegeben. Das Besondere an dieser Reise war, dass an allen drei Stationen
der Reise Kontakte zu ortsansässigen Chören hergestellt werden konnten und dass der Reiseweg auf
der Hinreise (mit zusätzlicher Station in Krakow) ausschließlich per Bahn und Bus zurückgelegt
wurde. Keine Berg- oder Hügelkette stellte sich der Reise in den Weg. Dadurch fühlten alle schon
beim Reisen, was sich hinterher im Kontakt mit den Menschen, beim gemeinsamen Musikmachen und beim
Erleben der von österreichisch-habsburgerischer Architektur geprägten Städte als Erfahrung
wiederholte: Die Menschen in Deutschland, Polen und der Ukraine sind verbunden durch eine lange
gemeinsame, wenn auch nicht immer einfache Geschichte, bei der sich die Kulturen immer wieder
begegneten und vermischten, bei der aber auch andere Einflüsse in unterschiedlicher Weise spürbar
sind: aus dem sowjetischen Russland, von der kyrillischen Schrift und von der Russisch- bzw.
Ukrainisch-orthodoxen Kirche.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die
Bilder
von der Reise und die Videos vom Konzert am 2.10. 2011.
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Orchesterbegegnung mit dem Orchestre Universitaire de Strasbourg
Das Orchestre Universitaire de Strasbourg (Frankreich) und das Orchester der Universität Bremen
hatten für das Sommersemester 2011 die gemeinsame Aufführung von Tschaikowskys 2. Sinfonie über
ukrainische Themen verabredet, rechtzeitig Noten mit Bogenstrichen ausgetauscht und die Sinfonie
jeweils zu Hause einstudiert. Am Ende des Sommersemesters ist dann zuerst das Bremer Orchester für
vier Tage – ein verlängertes Wochenende - mit dem Zug nach Straßburg gereist; zwei Wochen später
kam das Straßburger Orchester ebenfalls für ein verlängertes Wochenende zum Gegenbesuch nach
Bremen. Als sehr glücklich hat sich die Konstruktion erwiesen, die Begegnungen im
Zwei-Wochen-Abstand durchzuführen. Dadurch hatten alle Orchestermitglieder Zeit, wieder zu Hause im
Alltag anzukommen, waren sich aber gleichzeitig – auch mit Hilfe lebhafter Facebook-Kontakte – noch
so nahe, dass sie problemlos dort anknüpfen konnten, wo sie sich in Straßburg voneinander getrennt
hatten. Orchester & Chor der Universität Bremen haben bereits verschiedene nationale und
internationale Begegnungen durchgeführt – mit Ensembles aus Oldenburg, Osnabrück, Polen, Namibia,
der Türkei und der Ukraine –, doch so entspannt, problemlos und rundum erfreulich war noch
keine.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Bilder vom Konzert am 10.7. 2011.
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Wintersemester 2010/11

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Samuel Coleridge-Taylor: "Hiawatha's Wedding Feast" & "The Death of
Minnehaha"
Kantaten für Chor, Orchester und Solostimmen auf Texte von H. W. Longfellow (komp. 1898/99)
Nur wenige wissen, dass es einen hervorragenden und bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs
international berühmten und häufig aufgeführten Komponisten hochromantischer Musik gibt, der
väterlicherseits afrikanischer Herkunft war: Es handelt sich um Samuel Coleridge-Taylor, der von
1875 - 1912 in London lebte. Da er wie Gustav Mahler gleichermaßen als Dirigent wie als Komponist
erfolgreich war, erhielt er den Beinamen „Black Mahler“. Sein Erfolg führte in den USA zur Gründung
zahlreicher Samuel Coleridge-Taylor-Societies; auf einer seiner USA-Tourneen wurde er vom damaligen
Präsidenten Theodore Roosevelt empfangen. Er war in seiner Epoche eine der bedeutendsten
Identifikationsfiguren für die afroamerikanische Bevölkerung in den USA.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Kritik und
die Bilder zum Konzert am 5. Februar 2011 sowie die
Hörbeispiele.
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Mai 2010

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Chorreise nach Istanbul
Vom 12. - 16. Mai 2010 hat der Chor den Besuch des Chores der Boğaziçi-Universität/Istanbul aus
dem vorhergehenden Jahr erwidert. 50 Mitglieder sind aus Bremen zum Gegenbesuch nach Istanbul
gereist. Während der dreimonatigen Vorbereitungszeit auf die Reise hatte eine große Gruppe aus dem
Chor jeweils vor Beginn jeder Chorprobe gemeinsam eine Stunde lang Türkisch gelernt und war so
nicht nur für die Aussprache der türkischen Liedtexte, sondern auch für die vielfältigen Eindrücke
und Kontakte in Istanbul bestens gerüstet.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch den Pressebericht, der vor der Reise erschien, die Bilder, die während der Reise entstanden, und das Hörbeispiel.
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Sommersemester 2010

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Queen Klassical
Orchester & Chor sind von der seit vielen Jahren mit Songs von Freddie Mercury tourenden
Dresdner Band „MerQury“ eingeladen worden, bei der Aufführung des „Queen Klassical“'s in der
Wilhelmshavener Stadthalle den klassischen Part zu übernehmen. Das Queen-Klassical ist ein
Crossover zwischen Rock und Klassik für Rockband, Solosopran, Chor und Orchester. Die
Zusammenarbeit mit einer Rockband und das Auftreten mit Verstärkung und Lichtshow waren Neuland für
Orchester & Chor; beides hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier; ein Video vom Konzert können Sie hier sehen. Beachten Sie auch die Bilder vom Konzert am 17. April 2010.
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Wintersemester 2009/10

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„Zwischen Chaos und Commerz“
Groteske Musik aus Berlin und Leningrad aus den Jahren 1930 - 1935
Orchester & Chor hatten im Jahr 2009 zwei ernste Werke mit politischen Bezügen aus den
1930er Jahren aufgeführt: Michael Tippetts „A Child of Our Time“ (komp. 1939 – 41) und Kurt Weills
„Der Weg der Verheißung“ (komp. 1933 – 35). Doch in der ersten Hälfte der 1930er Jahre war die
Musik häufig grotesk, witzig und frech gewesen. Mit diesem Konzert zu Beginn des Jahres 2010 haben
Orchester & Chor ihre kleine Zeitreise durch die 1930er komplettiert und einen wichtigen und
vergnüglichen Aspekt hinzugefügt.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Bilder vom
Konzert am 30. Januar 2010.
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Juni 2009

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Türkisch-deutsches Kooperationsprojekt
Vom 21. – 24. Juni 2009 hat der 50 Mitglieder zählende Chor der Boğaziçi-Universität (Istanbul)
am Ende seiner Konzertreise durch Deutschland mit seinem Leiter Burak Erdem den Chor der
Universität Bremen besucht, bei den Mitgliedern des Chores übernachtet und gemeinsam mit ihm in und
um Bremen vier Konzerte gegeben.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Bilder
vom Konzert am 21. Juni 2009 und die Konzertkritiken.
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Mai 2009

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Kurt Weill: „Der Weg der Verheißung“
Konzertante Aufführung von Ausschnitten aus der Oper durch Chor, Orchester und Solostimmen
Den Deutschen Evangelischen Kirchentag, der im Jahr 2009 vom 20. – 24. Mai in Bremen
stattgefunden hat, haben Orchester & Chor der Universität mit der konzertanten Bremer
Erstaufführung von Ausschnitten aus Kurt Weills lange vergessener Oper „Der Weg der Verheißung“
begrüßt. Weill hatte mit der Komposition 1933 unmittelbar nach seiner Flucht aus Deutschland
begonnen; nach kapitalismuskritischen Werken wie „Die Dreigroschenoper“ ist „Der Weg der
Verheißung“ sein erstes großes Werk, in dem er sich mit seiner eigenen jüdischen Herkunft und mit
dem Schicksal der jüdischen Verfolgten auseinandersetzt.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Konzertkritik, die Bilder vom Konzert und
die Arbeitsprobe.
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Wintersemester 2008/9

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Michael Tippett: A Child of Our Time
für Chor, Orchester und vier SolistInnen
Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus haben Orchester & Chor am 27.
Januar gemeinsam im Bremer Dom Michael Tippetts Oratorium „A Child of Our Time“ aufgeführt.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Konzertkritik
und die Arbeitsprobe.
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Sommersemester 2008
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Chor und Orchester haben im Sommersemester 2008 getrennte Programme einstudiert. Der Chor hat im
Mai 2008 gemeinsam mit dem Chor der Universität von Namibia am Chorfest Bremen teilgenommen und im
September 2008 als Gegenbesuch eine Konzertreise nach Namibia unternommen.
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Aus der Neuen Welt
Das Orchester der Universität hat unter dem Titel „Lust auf Musik“ im Sommersemester 2008 das in
Umfang und Schwierigkeitsgrad vielleicht anspruchsvollste Programm seiner Geschichte gespielt.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Presseberichte und die Bilder
von Konzerten in Stuhr und Bremen.
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Kooperation mit dem Chor der Universität von Namibia
Vom 22. – 25. Mai 2008 fand in Bremen das Chorfest Bremen mit
insgesamt fast 10.000 SängerInnen statt. Der Chor der Universität Bremen hatte dazu den Chor der
Universität Namibia („UNAM“) eingeladen. Beide Chöre hatten vorab per Mail ein gemeinsames Programm
aus europäischen und afrikanischen Liedern verabredet, das sie jeweils zu Hause schon vorbereitet
hatten und dann bei den gemeinsamen Proben in Bremen perfektioniert haben. Nach nur fünf
gemeinsamen Proben haben sie unter der abwechselnden Leitung von Bonnie Pereko (UNAM) und Susanne
Gläß (Bremen) gemeinsam am Chorwettbewerb des Deutschen Chorfestes teilgenommen und auf Anhieb
einen beachtlichen dritten Platz in ihrer Kategorie errungen. Bei den folgenden weiteren
Chorfest-Auftritten hat sich dann gezeigt, dass der gemeinsame Chor beider Universitäten den Nerv
des Chorfestes getroffen hatte: Er hat sich direkt in die Herzen des Publikums gesungen und hatte
umjubelte Auftritte in der Glocke, in der Kirche Unser Lieben Frauen und auf dem Marktplatz und hat
es damit sogar bis auf die Titelseite des Weser-Kurier geschafft. Im September 2008 ist der Chor
der Universität Bremen für 17 Tage zum Gegenbesuch nach Namibia gereist.
Weitere Informationen zum Besuch des UNAM-Chores in Bremen finden Sie hier, weitere Informationen zum Besuch des Chores der
Universität Bremen in Namibia finden Sie hier.
Beachten Sie auch die Presseberichte und die Bilder vom Konzert in der Glocke am 23. Mai 2008.
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Vom 8. – 25. September 2008 hat der Chor der Universität Bremen den Besuch des Chores der
Universität von Namibia in Bremen aus dem Mai 2008 erwidert und ist zum Gegenbesuch nach Namibia
gereist.
Weitere Informationen zum Besuch des Chores der Universität Bremen in Namibia
finden Sie hier; weitere Informationen zum Besuch des
UNAM-Chores in Bremen finden Sie hier. Beachten Sie
auch die Presseberichte, das Chortagebuch (mit Kommentaren der bremischen
Chormitglieder während ihrer Reise durch Namibia), die Bilder die während der Reise durch Namibia entstanden und die
Arbeitsproben.
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Wintersemester 2007/8

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Französische Romantik
Félix Alexandre Guilmant: Symphonie Nr. 1 d-Moll für Orgel und Orchester op. 42 (komp. 1878)
Gabriel Fauré: Requiem op. 48 (nach der Fassung von 1899)
Die französische Musik hat nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 eine ganz eigenständige,
in Deutschland damals, aber auch heute noch wenig wahrgenommene Entwicklung genommen. In
Deutschland scheint es oft fast, als hätte die Musik in Frankreich nach Berlioz' Tod im Jahre 1869
eine Pause eingelegt und erst mit Debussy und Ravel wieder eingesetzt. Komponisten, die in dieser
scheinbaren „Pause“ höchst aktiv waren wie Saint-Saëns, Franck, Fauré, Widor und Guilmant sind bei
uns häufig immer noch nur als Namen oder mit einzelnen Werken bekannt.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Konzertkritik, die Arbeitsproben und
die Bilder vom Konzert im Bremer St. Petri Dom 12. Februar
2008.
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Sommersemester 2007

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Lust auf Musik
Im Sommersemester 2007 haben Orchester & Chor getrennte Programme einstudiert, aber sie in
gemeinsamen Konzerten aufgeführt. Das Orchester hat drei Solokonzerte gespielt, bei denen alle
SolistInnen aus den eigenen Reihen kamen. Ohne dass es geplant war, zog das Thema der selbständigen
Kompetenz aller Mitglieder von Orchester & Chor der Universität noch wesentlich weiter gehende
Kreise: Da die Dirigentin, Susanne Gläß, erkrankt war, sind drei Musikstudierende, die bei ihr den
Orchesterleitungskurs absolviert hatten und die gleichzeitig Mitglieder im Orchester sind, in den
Konzerten mit nur einem Tag Vorbereitungszeit als Dirigentinnen der verschiedenen Orchesterwerke
eingesprungen. Während für den Chor beim ersten Konzert noch eine Berufskollegin als Dirigentin
aushelfen konnte, hat der 120 Stimmen starke Chor beim zweiten Konzert Brahms’ Zigeunerlieder
völlig ohne Dirigentin, nur auf Kopfzeichen der Pianistin hin, (mit Ausnahme einer einzigen kleinen
Beinahe-Panne) fehlerfrei auswendig gesungen. Eine Meisterleistung aller Beteiligten an
Teamfähigkeit, Disziplin und Eigenverantwortlichkeit!
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Bilder von
Konzerten und Proben.
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Wintersemester 2006/7

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Paul McCartney’s Liverpool-Oratorio
für großen Chor, Knabenchor, Orchester und vier SolistInnen
Paul McCartney hat dieses Werk nicht allein komponiert, sondern gemeinsam mit dem erfolgreichen
Filmmusik-Komponisten Carl Davis. Entsprechend stark ist der Einfluss der Filmmusik auf die
klangliche Gestalt des Liverpool Oratorios. Schon lange waren in Orchester & Chor Wünsche laut
geworden, einmal Filmmusik zu spielen. Dieses ist der erste Schritt in dieses musikalische Genre
gewesen. Gleichzeitig war es die erste Zusammenarbeit der Universitätsmusik mit dem renommierten
Knabenchor Unser Lieben Frauen Bremen unter der Leitung des LKMD Ansgar Müller-Nanninga.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Konzertkritiken, die Arbeitsproben
und die Bilder vom Konzert in der Glocke am 9. Februar 2007.
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Sommersemester 2006

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Konzert mit zwei Orchestern
Orchester der Universitäten Osnabrück und Bremen
Lust auf Musik
Lieder aus aller Welt
Im Sommersemester 2006 haben Orchester & Chor jeweils für sich allein ein Programm
erarbeitet: Das Orchester hat mit dem Orchester der Universität Osnabrück kooperiert und der Chor
hat internationale Lieder gesungen.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.
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Wintersemester 2005/6

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Gabriele Hasler, Around and Around
für Chor a cappella (komp. 2005, Uraufführung)
Philip Glass, Itaipu
für Chor und Orchester (komp. 1989, deutsche Erstaufführung)
Die Bremer Universitätsmusik feierte mit diesem Konzert ihr zehnjähriges Bestehen mit einem
Programm mit zwei Werken der Minimalmusic. Beide Werke sind in unterschiedlicher Weise auf die
Universität bezogen:
Die als Sängerin von Jazz und Weltmusik international erfolgreiche Gabriele Hasler ist eine
ehemalige Studentin der Universität Bremen.
Philip Glass’ Komposition „Itaipu“ handelt von dem gleichnamigen riesigen brasilianischen
Wasserkraftwerk und verwendet dafür einen Text der in der Region lebenden Guarani. Das Werk steht
damit im Zusammenhang des an der Universität Bremen geführten kritischen Dialogs zwischen den
Naturwissenschaften mit ihrer Begeisterung für das technisch Machbare und den Sozial- und
Geisteswissenschaften, in denen die politischen und sozialen Rahmenbedingungen solcher Großprojekte
problematisiert werden.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Konzertkritiken, die Arbeitsproben
und die Bilder vom Konzert im Bremer Dom am 12. Februar
2006.
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Wintersemester 2004/5

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Kooperation mit dem Akademicki Chór Uniwersytetu Gdanskiego (Chor der Universität Danzig)
Karol Szymanowski, Stabat Mater - Anton Bruckner, Te Deum
Die Universitäten wie die Städte Bremen und Danzig kooperieren seit vielen Jahren. Doch solche
Partnerschaften wollen immer wieder neu mit Leben erfüllt werden. Die Bewerbung Bremens um den
Titel "Stadt der Wissenschaft 2005" sowie das "Deutsch-Polnische Jahr 2005/6" boten einen
willkommenen Anlass, auch musikalisch aktiv zu werden und ein breit verankertes gemeinsames Projekt
auf die Beine zu stellen.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Konzertkritiken, die Arbeitsproben
und die Bilder vom Konzert im Bremer Dom am 9. Mai
2005.
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Sommersemester 2004

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ConcerTango
Seit Jahrzehnten ist in Europa die Begeisterung und Leidenschaft für den argentinischen Tango
ungebrochen und scheint sogar noch immer zu wachsen. Bremen hat sich geradezu zu einer deutschen
Hochburg des Tangotanzes entwickelt; auch an der Universität grassiert das Tangofieber seit Jahren.
Die Tangotanzkurse im Breitensport sind immer besonders schnell ausgebucht. Und welche andere
deutsche Universität hat schon neben dem sinfonischen Orchester ein eigenes Tangoorchester? Vier
Gruppen der Universität - Sinfonieorchester, Projektchor, Tangoorchester, Vortanzgruppe der
Tangokurse des Hochschulsports - und die befreundete Bremer Gruppe „Lauter Blech“ haben gemeinsam
einen bunten Abend voller Tango gestaltet.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Konzertkritiken.
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Wintersemester 2003/4

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Johannes Brahms, „Ein Deutsches Requiem“ op. 45 (1868)
Mit dem Requiem gelang Brahms im Alter von 34 Jahren der Durchbruch. Es ist bis heute sein
beliebtestes Werk geblieben, und es hat eine enge Bindung an Bremen, denn es wurde hier 1868 im Dom
unter der Leitung von Brahms uraufgeführt. Brahms hat die nicht lateinischen, sondern
deutschsprachigen Texte (daher der Titel „deutsches“ Requiem) selbst zusammengestellt; entstanden
ist ein undogmatisches Werk mit überkonfessioneller Tendenz, in dessen Zentrum - bei aller Trauer
über die Vergänglichkeit: "Denn alles Fleisch es ist wie Gras" - der Trost steht: "Ich will Euch
trösten, wie einen seine Mutter tröstet."
Ein musikwissenschaftliches Seminar im Studiengang Musik zu Brahms’ Requiem, veranstaltet von
Susanne Gläß, hat das Programmheft zum Konzert geschrieben und gemeinsam am 30. 1. 04, 20 Uhr,
einen öffentlichen Einführungsvortrag im Kultursaal der Arbeitnehmerkammer/Bremen gestaltet.
Auf Einladung der Camerata musicale Salentina, des Orchestra della Magna Grecia und des Ateneo
Musica Basilicata sind in der Karwoche 2004 von den 170 Beteiligten am Bremer Konzert 150 mit
Flugzeug und Zug gemeinsam nach Süditalien gereist und haben in dieser stark katholisch geprägten
Region an drei verschiedenen Orten das Brahms-Requiem aufgeführt, das dort noch niemals zuvor
erklungen war und mit großer Begeisterung aufgenommen wurde.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Arbeitsprobe und die Bilder vom
Konzert in der Glocke am 4. Februar 2004.
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Sommersemester 2003

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Gemeinsames Semesterabschlußkonzert der Orchester der Universitäten Bremen und
Oldenburg unter Mitwirkung des Projektchores der Universität Bremen (nur in Oldenburg)
Zum ersten Mal haben die Orchester der Bremer und der Oldenburger Universität ein gemeinsames
Konzert gegeben. Im ersten Teil des Programms haben beide Orchester jeweils von ihnen einstudierte
Werke alleine gespielt, am Schluß haben sie sich zu Giuseppe Verdis Ouvertüre zur Oper „La forza
del destino/Die Macht des Schicksals“ zu einem über hundertköpfigen Ensemble vereinigt. Der allein
vorgetragene Beitrag des Bremer Orchesters bestand in der Uraufführung der sinfonischen Dichtung
„Der Mythos des Sisyphos“ von Johannes W. Schäfer, der als Kontrabassist auch langjähriges Mitglied
des Orchesters ist. Schäfer zitiert in seinem Werk aus J.S.Bachs Sterbechoral „Es ist genug“, den
der für die Aufführung von Orffs Carmina Burana im Semester zuvor gegründete Projektchor gemeinsam
mit dessen Sterbemotette „Komm, Jesu, komm“ beim Oldenburger Konzert einleitend vortrug. Während
bei Bach die Worte aus dem Choral „Es ist genug“ ebenso wie die Motette „Komm, Jesu, komm“ Ausdruck
der Lebenssattheit und Vorfreude auf den Tod sind, deutet Schäfer sie in Anlehnung an Albert Camus’
Essay „Der Mythos des Sisyphos“ musikalisch um in die verzweifelte Auflehnung des Sisyphos gegen
sein unabänderliches, mühseliges Schicksal.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Arbeitsprobe.
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Wintersemester 2002/3

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Carl Orff, Carmina Burana (1936)
Für dieses Konzert in der ausverkauften Glocke ist eigens ein Projektchor unter Beteiligung von
150 Sängerinnen und Sängern aus der Universität und der Stadt Bremen und ihrem Umland
gegründet worden. Ein musikwissenschaftliches Seminar im Studiengang Musik zu Orffs Carmina Burana,
veranstaltet von Susanne Gläß, hat das Programmheft zum Konzert geschrieben. Hans-Peter
Raiß/Nordwestradio hat die Aufführung mit einer zweistündigen Rundfunksendung über Carl Orff
begleitet, für die er Seminarteilnehmende interviewt hat (gesendet am 24. 4. 03, 20.05 Uhr). Themen
waren im besonderen Orffs Verhältnis zum Faschismus und sein Frühwerk. Susanne Gläß hat einen
Einführungsvortrag „Carl Orffs Carmina Burana im Spannungsfeld von Mittelalter, Musikpädagogik,
Faschismus und Sexualität“ gehalten (27. 4. 03, 20 Uhr, Gästehaus der Universität).
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Arbeitsprobe und die Bilder vom
Konzert in der Glocke am 30. April 2003.
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Sommersemester 2002

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Natur in der Musik
Im Rahmen des bundesweiten Jahres der Geowissenschaften „Planet Erde“ fand im August 2002 in
Bremen unter der Leitung von Prof. Dr. Wefer der Wissenschaftssommer zum Element Wasser statt. Als
Teil des kulturellen Rahmenprogramms veranstaltete das Orchester ein Konzert zum Thema. Die
treffendste Beschreibung des Inhaltes von Beethovens 1808 komponierter VI. Sinfonie mit dem
Untertitel „Sinfonia Pastorale“ bilden Beethovens eigene Satzüberschriften: „Erwachen heiterer
Gefühle bei der Ankunft auf dem Lande“, „Szene am Bach“, „Lustiges Zusammensein der Landleute“,
„Gewitter, Sturm“ und schließlich „Hirtengesang – Frohe und dankbare Gefühle nach dem Sturm“. Es
geht Beethoven um zweierlei: einerseits um die Beschreibung der Natur mit musikalischen Mitteln
(z.B. Gewitter) und andererseits um die Darstellung der Wirkung der Natur auf das Innere des
Menschen (z.B. Gefühle nach dem Sturm). Im 20. Jahrhundert hat die neuseeländische Komponistin
Annea Lockwood einen radikal anderen Weg zum musikalischen Umgang mit der Natur beschritten: Sie
hat 1982 die authentischen Geräusche eines Flusses vom leisen Glucksen der Quelle bis zur Mündung
aufgenommen und unbearbeitet nahtlos aneinandergeschnitten und so ein einstündiges Klangporträt des
Flusses geschaffen: „A Sound Map Of The Hudson River“. Damit wird die Natur nicht mehr durch die
Musik abgebildet, sondern wird selbst zur Musik erklärt. Das Konzert begann mit der „Sound Map Of
The Hudson River“ als CD-Wiedergabe in Begleitung einer Landkarte, auf der stets angezeigt wurde,
an welcher Stelle des Flusses die jeweilige Aufnahme entstanden war.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.
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Wintersemester 2001/2

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Tod & Musik
In zwei Seminaren der Studiengänge Musik und Kulturwissenschaft der Universität Bremen ist ein
Überblick über die verschiedenen Verknüpfungen von Tod und Musik versucht worden: „Tod und Sterben
in der Oper“ (Dr. Frank Nolte) und „Tod und Musik“ (Dr. Susanne Gläß). Im ausführlichen
Programmheft zum Konzert sind Beiträge zu einigen der in den Seminaren behandelten Themen
versammelt.
In diesem Konzert sind neben den Orchesterwerken Musiken zum Thema Tod erklungen, die sonst nicht
so häufig zu hören sind: Das lateinische „Dies irae“ ist seit dem zweiten vatikanischen Konzil
nicht mehr Teil der Liturgie der katholischen Totenmesse. Während üblicherweise, wie auch bei Liszt
und Rachmaninov, als musikalisches Motiv nur die erste Zeile verwendet wird, sang es die Schola der
katholischen Hochschulgemeinde (Ltg. Oliver Rosteck) hier in seiner ganzen eindrucksvollen
Länge.
Leichenzüge, begleitet von Musikkapellen, die die Trauer für alle lautstark hörbar machen und an
den Tod erinnern, haben in unserem heutigen Leben zusammen mit der schwarzen Trauerkleidung ihren
Platz verloren. Damit sind auch die Trauermärsche (fast) verschwunden. Gelegentlich haben sie noch
als Musik bei symbolischen, politischen Trauerzügen überlebt. Die Blasinstrumentenformation „Lauter
Blech“ steht in dieser Tradition und spielte in diesem Konzert Trauermärsche aus ihrem
Repertoire.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.
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Sommersemester 2001

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Spanien – nordeuropäische Träume vom Süden
Wenn in Nordeuropa Werke im spanischen Stil komponiert werden, wird Spanien zum Synonym für
Sonne, Wärme, Sinnlichkeit und Temperament. Mit dem tatsächlichen Spanien und seiner eigenen Musik
haben diese Kompositionen oft weniger zu tun als mit unseren eigenen unerfüllten Sehnsüchten.
Berühmtestes Beispiel ist die vom Franzosen Bizet auf französisch komponierte Oper "Carmen" – für
uns in Nordeuropa dennoch der Inbegriff des Spanischen in der Musik. Aber nicht nur in der
klassischen und besonders in der französischen Musik wurde von Spanien geträumt: Der Welterfolg von
Chick Coreas Jazz-Kompositionen „Spain“ und „Fiesta“ zeigt, daß auch heute noch wir nördlichen
Menschen Spanien mit Begeisterung als Folie für unsere Projektionen und Wünsche benutzen. Parallel
zum Konzertprogramm hat im Studiengang Musik ein einsemestriges Projekt „Spanien“ stattgefunden
(Veranstalter: Andreas Lieberg und Utz Weißenfels), dessen praktische Ergebnisse im Konzert in
Stuhr zu hören waren.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.
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Wintersemester 2000/01
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Modest Mussorgskij, Bilder einer Ausstellung (1874) (Orchestrierung von Maurice Ravel)
Das Konzert eröffnete die Ausstellung „Klang – Bild – Bewegung“ des Fachbereichs 12 (Ltg. Prof.
Dr. Manfred Polzin, Dr. Matthias Duderstadt, Dr. Claudia Meyer), die das Ergebnis eines
umfangreichen dreisemestrigen Projektes war. Während es viele Musikwerke gibt, die sich auf Bilder
beziehen und von diesen angeregt worden sind, ist Mussorgskijs Werk doch das einzige, das die
Ausstellungssituation selbst und das Erlebnis des Promenierens von Bild zu Bild thematisiert.
Innerhalb des Projektes hatte ein Seminar „Die Zusammenarbeit der Künste in Paris 1905 –1925“
(Veranstalterin: Dr. Susanne Gläß) stattgefunden, in dessen Rahmen auch praktische Übungen anhand
der „Bilder einer Ausstellung“ stattgefunden hatten, deren Ergebnisse unmittelbar vor Beginn des
Konzerts via Overhead-Projektor an die Rückwand des Konzertsaals projiziert wurden. Während des
Konzertes wurde der Overhead-Projektor von der Bremer Künstlerin Monika Meinold genutzt, die analog
und simultan zu den Promenaden diese in ihre persönliche zeichnerische Sprache umsetzte.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.
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Sommersemester 2000

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"Kompositionen von Frauen"
Die Konzeption des Programms ist in enger Zusammenarbeit mit dem Studiengang Musik der
Universität Oldenburg entstanden. Dort werden unter Leitung von Prof. Dr. Freia Hoffmann die Werke
von Louise Farrenc ediert, deren Konzertouvertüre op. 23 das Orchester der Universität Bremen
erstaufführen durfte. Auch Violeta Dinescu, deren Orchesterwerk „Joc“ das Orchester uraufführen
konnte, ist Professorin für Theorie und Komposition an der Universität Oldenburg. Parallel zum
Konzertprogramm hat Prof. Freia Hoffmann im Rahmen der Kooperation beider Universitäten am
Studiengang Musik ein Seminar mit dem Thema „Louise Farrenc und Clara Wieck-Schumann. Bedingungen
und Ergebnisse kompositorischer Arbeit von Frauen im 19. Jahrhundert“ gehalten. Begleitend zum
Konzert im GW1–Hörsaal fand in dessen Foyer eine Ausstellung zur Einengung der Frau durch Mode im
19. Jahrhundert mit dem Titel „Nähtischchen-Klavier und Wespentaille“ statt (Ltg. Prof. Dr. Almuth
Schröder/Fachbereich Erziehungswissenschaften). Das ausführliche Programmheft zum Konzert enthielt
Beiträge von Susanne Gläß, vom Ausstellungs-Team und vom Zentrum für feministische Studien.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.
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Wintersemester 1999/2000

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Einweihung des GW1-Hörsaals
Das Programm wurde speziell für die Einweihung des GW1-Hörsaals konzipiert, der für eine
Doppelnutzung eingerichtet worden ist: einerseits als Hörsaal für den Studiengang
Rechtswissenschaft, andererseits als Konzertsaal. Eines der Werke hat das Orchester für den
festlichen Anlaß in einem demokratischen Prozess selbst ausgewählt (Milhaud, La création du monde).
Das andere Werk stammt von einem Komponisten – Erwin Koch-Raphael –, der Professor für Theorie und
Komposition am Studiengang Musik der Universität Bremen ist.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.
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Sommersemester 1999

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"Für den Tanz komponierte Musik"
Parallel zum Konzert fand im Sommersemester ein musik- und kulturwissenschaftliches Seminar mit
dem Thema „Musik für Bewegung“ statt (Veranstalterin: Dr. Susanne Gläß). In diesem Seminar wurde in
Zusammenarbeit mit dem deutschen Tanzfilminstitut ein halbstündiger Dokumentarfilm zum Thema
produziert. Außerdem gab es eine musikpraktische Übung, in der Tanzmusik des 16. Jahrhunderts
gespielt wurde (Veranstalterin: Dr. Susanne Gläß).
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.
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Wintersemester 1998/99

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"alla zingarese – die Träume der Seßhaften vom ungebundenen Leben der Fahrenden"
Das Konzert wurde begleitet von einem Seminar mit dem Titel „’Alla zingarese’ – Die Träume der
Seßhaften vom ungebundenen Leben der Fahrenden. Der Einfluß ungarischer ‚Zigeuner’musik auf die
Musik der Klassik und Romantik“ (Veranstalterin: Dr. Susanne Gläß). Dieses Seminar hat ein
umfangreiches Programmheft zum Konzert erarbeitet und in Zusammenarbeit mit Radio Bremen 2,
Hans-Peter Raiß, eine einstündige Rundfunksendung zum Thema produziert. Zum Thema des Konzerts
haben Studierende der Hochschule für Künste (Klasse Prof. Haase) freie Fotografien gemacht, die ins
Programmheft aufgenommen und parallel zum Konzert drei Wochen lang im Foyer des Konzertsaals, der
Glocke, ausgestellt worden sind. Im Umfeld des Programms hat im selben Semester im Studiengang
Musik eine musikpraktische Übung stattgefunden, in der Cover-Versionen von Zigeunermusik im
ungarischen Stil gespielt worden sind (Veranstalterin: Dr. Susanne Gläß).
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.
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Sommersemester 1998

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"...mit all den Stacheln – zu Hanns Eislers 100. Geburtstag" - Abschlußkonzert der Eisler-Tage
Bremen vom 3. – 6. 7. 1998
Die Eisler-Tage 1998 mit Konzerten, Vorträgen und einem Symposion zum 100. Geburtstag von Hanns
Eisler wurden gemeinsam veranstaltet und organisiert vom Haus im Park, vom Kulturzentrum Westend
und von der Universität Bremen, repräsentiert von Andreas Lieberg und Susanne Gläß.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.
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Wintersemester 1997/8

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"...in concert – Lehrkräfte des Studiengangs Musik der Universität Bremen"
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.
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Sommersemester 1997

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"North American Music"
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.
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Wintersemester 1996/7

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"Erik Satie"
Das Konzertprogramm wurde begleitet von einem Seminar mit dem Titel „Multimediale Projekte in
Paris am Anfang de 20. Jhdts.“ (Veranstalterin: Dr. Susanne Gläß), von einem Gastvortrag von Grete
Wehmeyer/Köln „Relâche heißt: Heute keine Vorstellung! – zu Erik Saties Ballettmusik Relâche“ und
von einem dadaistisch gestalteten Programmblatt in Plakatgröße (Studierende des Studiengangs Kunst
der Universität Bremen, Ltg. Dr. Matthias Duderstadt).
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Arbeitsprobe.
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Sommersemester 1996

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"Musik der Geschwister Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy für Orchester, Chor und
Klavier solo"
Begleitend zum Konzertprogramm fand ein musikwissenschaftliches Seminar (Veranstalterin: Dr.
Susanne Gläß) zum Thema statt, in dem ein ausführliches Programmheft erarbeitet wurde.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.
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