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Beim Konzert am 15.7. 07 Beim Konzert am 15.7. 07

Im Sommersemester 2012 werden Orchester & Chor getrennte Programme erarbeiten, aber sie in gemeinsamen Konzerten unter dem Titel "Musik aus Nordamerika" aufführen.

Der Chor wird Murray Schafer's "Miniwanka" (komp. 1971) sowie drei a-cappella-Songs von Meredith Monk singen: "Astronaut Anthem", "Panda Chant II" und "Earth Seen From Above".

Das Orchester wird William Grant Still's Afro-American Symphony und Aaron Coplands Klarinettenkonzert spielen. Das Solo im Klarinettenkonzert übernimmt Friederike von Oppeln-Bronikowski. Sie ist die Schwester von Sarah von Oppeln-Bronikowski, die Stimmführerin der Celli im Orchester der Universität ist, und studiert Klarinette in Hamburg. Im Orchester besonders gesucht sind eine Querflöte mit Piccolo, eine Oboe, eine Klarinette und/oder Bassklarinette, ein Fagott, eine erste Posaune und eine dritte Posaune, Schlagzeug, und alle Streichinstrumente – insbesondere fitte und spielfreudige erste Geigen (auch ein Konzertmeister/eine Konzertmeisterin). Neue Mitglieder nehmen bitte vorab mit Susanne Gläß Kontakt auf.

Probenbeginn
Montag, den 16. April (Chor) / Mittwoch, den 18. April (Orchester)
Probenwochenende Chor: 22. – 24. Juni (GW1-Hörsaal)
Probenwochenende Orchester: 6. – 8. Juli (GW1-Hörsaal)

Konzerte
Freitag, 13. Juli 2012, 20 Uhr, Gutsscheune Stuhr/Varrel
Sonnabend, 14. Juli 2012, 19 Uhr, Haus am Walde/Bremen (bei schlechtem Wetter im GW1-Hörsaal)

Noten
Die Noten für den Chor kosten insgesamt fast 25 € (24,84 €) und können 30 Minuten vor der ersten Chorprobe im Foyer des GW1-Hörsaals erworben werden. Da die Noten nur on demand in höheren Auflagen gedruckt werden, wird eine Vorbestellung bei Susanne Gläß dringend empfohlen. Studierende mit Finanzproblemen können, möglichst bis Mitte März, bei Susanne Gläß Unterstützung für den Notenkauf beantragen.

Die Noten für das Orchester sind bereits ausgegeben worden. Neue Mitglieder können sich die Noten von Susanne Gläß vorab zuschicken lassen.

Das Programm knüpft in verschiedener Weise an Programme an, die Orchester & Chöre der Universität Bremen in der letzten Zeit gesungen haben:

  • R. Murray Schafer schreibt über "Miniwanka": "Miniwanka ist ein Stück lautnachahmenden Charakters, das die verschiedenen Stadien des Wasserkreislaufs darstellt. Der Text besteht aus Wörtern mit der Bedeutung von Wasser, Regen, Bach, Fluss, Nebel und Meer, die den folgenden Indianersprachen entnommen sind: Dakota, Wappo, Crow, Chinook, Achumawi, Ojibwa, Salish, Natick, Klamath und Luiseno." Im Februar 2011 hatten Orchester & Chor Coleridge-Taylor's "The Song of Hiawatha" aufgeführt. Sein Hiawatha-Zyklus basierte auf Mythen der Ojibwa.
  • Coleridge-Taylor war Afro-Brite, hatte aber in den USA großen Erfolg gehabt. Still war Afro-Amerikaner und schreibt über seine erste Sinfonie, die er 1930 komponiert hat: "I knew I wanted to write a symphony; I knew that it had to be an American work; and I wanted to demonstrate how the blues, so often considered a lowly expression, could be elevated to the highest musical level."
  • Copland hat sein Klarinettenkonzert 1948 für den Jazzer Benny Goodman komponiert.
  • Meredith Monk hat eine ganz eigene, von der menschlichen Stimme ausgehende Klangwelt erschaffen, die archaisch klingt und Bewegungen miteinschließt, ohne archaisch zu sein. Richard Einhorn, dessen große Kantate "The Origin" Orchester & Chöre der Universität Bremen im Februar 2012 zur europäischen Erstaufführung gebracht haben, hat CDs für sie produziert und schreibt über seine eigene Musik für Frauenchor, sie sei "a folk music for a country that doesn’t exist" – eine Formulierung, die genauso auf Monks "Panda Chant II" übertragen werden kann.